von Karen

Die Heckenscheren-Miliz

Sie werfen Bomben von Fahrrädern und machen sich in Nacht-und-Nebel-Aktionen an Kinderspielplätzen und Kreisverkehren zu schaffen. Und plötzlich sprießen Sonnenblumen meterhoch zwischen Hochhauswänden, Dahlien blühen aus Mülleimern und kahle Betonwände sind von Moos bewuchert. Die Guerilla-Gärtner sind am Werk!

Guerilla Gardening – das ist eine Bewegung die es eigentlich schon sehr lange gibt und die –zum Glück- immer mehr Zuwachs findet. Menschen, die dieser Bewegung folgen, haben sich zum Ziel gesetzt, ihre Stadt zu verändern. Tatorte sind heruntergekommene öffentliche Orte, einsame Grasstreifen an befahrenen Bundesstraßen und kahle Verkehrsinseln. Dort werden Blumen gepflanzt, so genannte „seed-bombs“ abgeworfen oder ein Moos-Buttermilch-Gemisch an Betonwände gestrichen – ganz unauffällig, denn ganz legal ist Guerilla Gardening nur selten.

Gesetz hin oder her, eine tolle Bewegung die endlich auch mal was bewegt!
Und für jeden, den die Motivation gepackt hat (Deutschlands Großstädte sind noch viel zu grau!), diese Empfehlung: Guerilla Gardening – Ein botanisches Manifest

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